Was geschah im Jahr 44?

⭐ Prägend

Gaius Iulius Caesar, römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, Prokonsul, Konsul, Diktator

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Am 15. März fällt der römische Diktator Gaius Iulius Caesar einem Attentat zum Opfer, das im Theater des Pompeius in Rom verübt wird. Die Verschwörung wird von Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus angeführt und umfasst ungefähr 60 Beteiligte, von denen circa 20 heute noch namentlich überliefert sind. Noch am gleichen Tag spricht der Senat den Mördern eine Amnestie zu.

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Bei der Trauerfeier für Julius Caesar trägt Marcus Antonius, der als Freund und Mitkonsul des Getöteten fungierte, auf dem Forum Romanum von der Rednertribüne herab die letzten Verfügungen des ermordeten Diktators vor. Gleichzeitig präsentiert er der römischen Bevölkerung das blutbefleckte Gewand Caesars, das von insgesamt 23 Messerstichen durchdrungen ist. Diese Zurschaustellung löst unter den Bewohnern Roms erhebliche Unruhen und tumultartige Aufstände aus.

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Marcus Tullius Cicero trägt am 2. September 44 v. Chr. seine erste der insgesamt 14 sogenannten Philippischen Reden vor, die sich gegen Marcus Antonius richten. Dieser versucht nach dem Tod Caesars, die Alleinherrschaft über das Römische Reich zu erlangen.

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Im Jahr 43 v.Chr. wurde der Komet C/-43 K1, bekannt als Komet Caesar, von chinesischen Astronomen entdeckt. Während des Julis desselben Jahres konnte das Himmelsobjekt auch von Rom aus beobachtet werden. Die römische Bevölkerung interpretierte dieses Phänomen als göttliche Manifestation der Seele des getöteten Gaius Iulius Caesar. Der Adoptivsohn Caesars, Octavianus, der später als Kaiser Augustus herrschte, nutzte dieses Ereignis gezielt für seine politische und religiöse Propaganda.

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Gaius Iulius Caesar, römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, Prokonsul, Konsul, Diktator

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Am 15. März fällt der römische Diktator Gaius Iulius Caesar einem Attentat zum Opfer, das im Theater des Pompeius in Rom verübt wird. Die Verschwörung wird von Marcus Iunius Brutus und Gaius Cassius Longinus angeführt und umfasst ungefähr 60 Beteiligte, von denen circa 20 heute noch namentlich überliefert sind. Noch am gleichen Tag spricht der Senat den Mördern eine Amnestie zu.

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Bei der Trauerfeier für Julius Caesar trägt Marcus Antonius, der als Freund und Mitkonsul des Getöteten fungierte, auf dem Forum Romanum von der Rednertribüne herab die letzten Verfügungen des ermordeten Diktators vor. Gleichzeitig präsentiert er der römischen Bevölkerung das blutbefleckte Gewand Caesars, das von insgesamt 23 Messerstichen durchdrungen ist. Diese Zurschaustellung löst unter den Bewohnern Roms erhebliche Unruhen und tumultartige Aufstände aus.

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Im Jahr 43 v.Chr. wurde der Komet C/-43 K1, bekannt als Komet Caesar, von chinesischen Astronomen entdeckt. Während des Julis desselben Jahres konnte das Himmelsobjekt auch von Rom aus beobachtet werden. Die römische Bevölkerung interpretierte dieses Phänomen als göttliche Manifestation der Seele des getöteten Gaius Iulius Caesar. Der Adoptivsohn Caesars, Octavianus, der später als Kaiser Augustus herrschte, nutzte dieses Ereignis gezielt für seine politische und religiöse Propaganda.

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Marcus Tullius Cicero trägt am 2. September 44 v. Chr. seine erste der insgesamt 14 sogenannten Philippischen Reden vor, die sich gegen Marcus Antonius richten. Dieser versucht nach dem Tod Caesars, die Alleinherrschaft über das Römische Reich zu erlangen.