⭐ Prägend
Martin Luther, der den Anliegen der Bauern während des Bauernkriegs zunächst wohlwollend gegenübergestanden hatte, wandte sich nach dem Blutbad von Weinsberg in seiner Schrift "Wider die Mordischen und Reubischen Rotten der Bawren" von den rebellierenden Bauern ab, die sich gleichzeitig auf ihn beriefen.
Im Bauernkrieg erlitt die Bauernschaft aus den Regionen des Neckartals und des Odenwaldes eine Niederlage gegen die Streitkräfte des Schwäbischen Bundes, die von Georg Truchseß von Waldburg-Zeil kommandiert wurden. Diese Niederlage ereignete sich bei Königshofen.
Cuauhtémoc, letzter aztekischer Herrscher von Tenochtitlán
Jakob Fugger, deutscher Kaufmann, Montanunternehmer und Bankier
Der spanische Eroberer Hernán Cortés ordnete die Exekution des letzten Azteken-Herrschers Cuauhtémoc an, der über Tenochtitlan herrschte. Die Hinrichtung erfolgte unter dem Vorwurf des Hochverrats.
Die Memminger Disputation fand im Kontext der Memminger Reformation statt und unterschied sich von anderen Disputationen dadurch, dass sie mit einer Verständigung zwischen den Beteiligten endete.
Caspar Peucer, deutscher Humanist
Amalie von der Pfalz, Pfalzgräfin von Simmern und Herzogin von Pommern
Bei den Auseinandersetzungen zur Zürcher Reformation, an denen Huldrych Zwingli sowie Konrad Grebel und Felix Manz beteiligt waren, ergriff der Zürcher Stadtrat Partei für Zwingli. Daraufhin erließ er eine Verordnung, wonach Neugeborene spätestens acht Tage nach ihrer Geburt durch ihre Eltern getauft werden müssen. Gleichzeitig untersagte er Grebel und Manz sowohl die Durchführung von Gläubigentaufen als auch die Unterrichtstätigkeit in ihren Bibelschulen. Im Verlauf derselben Nacht gründeten die beiden die erste Gemeinde der Täufer. Der ehemals katholische Geistliche Jörg Blaurock war die erste Person, die in dieser Gemeinde getauft wurde.
Franciabigio, italienischer Maler
Lelio Sozzini, italienischer Humanist, Jurist und Theologe
25 Dörfer im Einflussgebiet Memmingens erhoben sich aufgrund ihrer schwierigen wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Lage. Sie richteten Forderungen an die Reichsstadt und den Schwäbischen Bund mit dem Ziel, ihre Verhältnisse zu verbessern. Diese Ansprüche formulierten die Bauern in Form der Zwölf Artikel, die sie kurz später präsentierten. Im Verlauf des Deutschen Bauernkriegs wurden diese Artikel durch Druckerzeugnisse weit in der Bevölkerung verbreitet und gelten als bedeutende frühe Beispiele für die Artikulation von Menschenrechten und Freiheitsrechten weltweit.
Die Schlacht bei Pavia endete mit einem Sieg der Armeen König Karls V., des Herrschers des Römisch-Deutschen Reiches. Unter der Kommandoführung Georg von Frundsbergs gelang es den kaiserlichen Streitkräften, den französischen Monarchen Franz I. in ihre Gefangenschaft zu bringen.
Richard de la Pole, letzte Anwärter des Hauses York auf den englischen Thron
Louis II. de La Trémoille, französischer Feldherr
Guillaume Gouffier de Bonnivet, französischer Feldherr und Diplomat
Jacques II. de Chabannes, französischer Feldherr
Cuauhtémoc, letzter aztekischer Herrscher von Tenochtitlán
Der spanische Eroberer Hernán Cortés ordnete die Exekution des letzten Azteken-Herrschers Cuauhtémoc an, der über Tenochtitlan herrschte. Die Hinrichtung erfolgte unter dem Vorwurf des Hochverrats.
Thomas de Foix, Bischof von Tarbes, französischer Militär und Marschall von Frankreich
Während des Deutschen Bauernkrieges kommen in der freien Reichsstadt Memmingen, die der Sache der Bauern wohlwollend gegenüberstand, Abgesandte von drei Bauernverbänden zusammen, um ihre Strategien im Umgang mit dem Schwäbischen Bund zu erörtern. Am darauffolgenden Tag etablieren sie nach dem Vorbild der Schweiz die Oberschwäbische Eidgenossenschaft, angetrieben von dem Ziel, als gleichgestellte Gesprächspartner wahrgenommen zu werden.
In der thüringischen Stadt Mühlhausen entstand der sogenannte Ewige Rat, in welchem sich die Anführer der Bauernaufständischen Thomas Müntzer und Heinrich Pfeiffer während des Bauernkrieges organisierten.
Caspar Cruciger der Jüngere, deutscher lutherischer Theologe
Während des Deutschen Bauernkrieges einigten sich Repräsentanten von drei oberchwäbischen Bauernverbänden in der ihnen wohlgesinnten freien Reichsstadt Memmingen auf die Zwölf Artikel als ihr politisches Programm sowie auf die Bundesordnung als Grundgesetz der Oberschwäbischen Eidgenossenschaft. Diese Dokumente werden als die weltweit ersten verschriftlichten Menschenrechte anerkannt und markieren gleichzeitig Deutschlands erste verfassungsgebende Versammlung.
René de Savoie, Graf von Villars, Großmeister von Frankreich
Das Evangelische Heer, ein Teil des Schwarzen Haufens von Florian Geyer, bricht im Bauernkrieg aus dem Odenwald auf. Die Bauern marschieren zum Kloster Schöntal, das Vorräte beherbergt.
Giovanni Rucellai, italienischer Dichter
🎵Bei Leipheim wird der Leipheimer Haufen, der sich im Deutschen Bauernkrieg gegen die Stadt Ulm erhoben hat, von einem Landsknechtsheer des Schwäbischen Bundes unter Führung von Georg von Waldburg-Zeil zerschlagen.
Hans Jakob Wehe, deutscher Prediger und Bauernführer
Der Hochmeister des Deutschen Ordens, Albrecht von Brandenburg-Ansbach, säkularisiert das Gebiet des Ordens und leistet den Huldigungseid an seinen Onkel König Sigismund von Polen, der ihm das Land als Herzogtum Preußen zum Lehen überlässt. Das Heilige Römische Reich erkennt die Säkularisation nicht an und ernennt im folgenden Jahr Walther von Cronberg zum Hochmeister.
Ulrich Sitzinger, deutscher Jurist, Politiker und Reformator
Tilemann Stella, deutscher Bibliothekar, Mathematiker, Geometer, Kartograf und Astronom
Graf Ludwig von Helfenstein wird im Deutschen Bauernkrieg gegen den Willen des gemäßigten Bauernführers Wendel Hipler durch aufständische Bauern unter Jäcklein Rohrbach und der Schwarzen Hofmännin in Weinsberg zum Tode verurteilt und vor der Stadt getötet. Für Martin Luther ist die „Weinsberger Bluttat“ Anlass für seine Schrift Wider die Mordischen und Reubischen Rotten der Bawren.
Großbottwar wird zu einem Zentrum des Aufstands im Deutschen Bauernkrieg. Die Bürger und Bauern der Stadt und ihrer Umgebung wählen den Wirt und Ratsherrn Matern Feuerbacher auf dem Wunnenstein zu ihrem Anführer.
Der Heerführer des Schwäbischen Bundes, Georg von Waldburg-Zeil schließt während des Deutschen Bauernkrieges mit einem Teil der aufständischen Bauern den Vertrag von Weingarten. Der Vertrag bringt nur punktuelle Verbesserungen für die Bauern, verschafft dem Bund aber die benötigte Atempause, um den Aufstand endgültig niederschlagen zu können.